
FAQ'sAllgemeine InformationenLiebe Gäste,nachfolgend finden Sie einige wissenswerte Details zu Ihrem Aufenthalt bei Buchinger. Einen kompakten Überblick über das Buchinger Heilfasten und die Buchinger Methode können Sie hier als PDF runterladen.
Ich komme an!
Wenn Sie zum ersten Mal zu Buchinger kommen, empfehlen wir Ihnen, zwischen 15.00 Uhr und 17.00 Uhr anzureisen: da ist unser Empfangsteam komplett für Sie da. Teilen Sie uns mit, wenn Sie einen Arzt oder eine Ärztin noch am Anreisetag sehen möchten, damit Ihr Programm sofort starten kann.
Therapieplanung
Die Planung Ihrer Termine für Therapien und Anwendungen ist zentralisiert. Schon vor Ihrer Anreise können Sie mit der Therapieplanung Kontakt aufnehmen und Ihre Wünsche anmelden Telefon +49 [0] 75 51-807-828.
Wie soll ich meinen Koffer packen?
Einer der Genüsse des Fastens ist das Auskommen mit wenig - überfrachten Sie daher Ihren Koffer nicht!
An Folgendes sollten Sie denken:
· Aktuelle ärztliche Untersuchungsbefunde sowie Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen in ausreichender Menge, oder entsprechende Rezepte Ihres Hausarztes · warme Kleidung, [Pullover, Socken, Schal] · Wanderkleidung und -schuhe · Hallenschuhe · Hausschuhe · Regenkleidung · Sport- und Badekleidung · bequeme Kleidung · ein elegantes Kleidungsstück für alle Fälle [z.B. Bregenzer Festspiele] · Tagebuch · Bücher, die Sie schon lange lesen wollten
Bademantel und Fön bekommen Sie von der Klinik zur Verfügung gestellt
Arbeit mitnehmen?
Bei uns gab es sowohl Fastende, die ein ganzes Buch oder ein Filmdrehbuch geschrieben haben als auch andere, die 20 kg Akten mitgenommen und unausgepackt mit zurückgenommen haben. Wenn Sie es sich leisten können, kommen Sie ohne Zwang zum Arbeiten! Gönnen Sie sich die Freiheit, das zu tun, wonach Ihnen gerade zumute ist. Hausordnung
Gerade an einem Ort der Ruhe und Entspannung - wie der Klinik Buchinger am Bodensee - sind Rücksichtnahme auf die Gemeinschaft und eine gewisse Ordnung unerlässlich für das Zusammenleben und den Erfolg der Behandlung.
Aus medizinischer Sicht sind während des Fastens bestimmte Ruhezeiten einzuhalten. Um die notwendige Mittags- und Nachtruhe aller Patienten zu gewährleisten, bitten wir Sie, von 12.30 bis 14.00 Uhr und von 23.00 bis 07.00 Uhr alle Anrufe in den standardmäßig eingerichteten persönlichen Sprachspeicher [Voicebox] umzuleiten. Anrufe nach draußen sind jedoch jederzeit möglich, auch während der Ruhezeiten. Um 23 Uhr werden alle Türen geschlossen.
Da die Reaktionsfähigkeit während des Heilfastens in vereinzelten Fällen stark beeinträchtigt sein kann, ist das Schwimmen in offenen Gewässern, Reiten oder Autofahren nur nach ausdrücklicher, schriftlicher Genehmigung durch den behandelnden Arzt gestattet. Sollte sich ein Patient über Nacht außerhalb der Klinik aufhalten oder für Tage der Klinik fernbleiben, behalten wir uns vor, die Behandlung abzubrechen.
Die Behandlung von Kindern kann bei Buchinger nicht erfolgen. Die Behandlung von Jugendlichen [ab 16 Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person] nur in Ausnahmefällen und nach vorheriger Rücksprache mit unseren Ärztinnen und -ärzten.
Gästen, die unsere Patienten während des Aufenthalts besuchen, berechnen wir für die ersten 2 Nächte den Tagessatz d. entsprechenden Kategorie abzüglich 30% Rabatt. Ab der 3. Nacht werden die regulären Tagessätze berechnet und der Besucher wird als Patient zu Listenpreisen aufgenommen [obligatorisch].
Nicht eingenommene Mahlzeiten werden nicht rückvergütet.
Mit Rücksicht auf Mitpatienten bitten wir, im Salon und Speisesaal keine Sportbekleidung oder Bademäntel zu tragen und hier sowie bei Veranstaltungen in Gemeinschaftsräumen kein Mobiltelefon [Handy] zu benutzen.
Das Mitbringen von Tieren ist nicht gestattet.
In der Klinik Buchinger am Bodensee besteht ein striktes Rauch- und Alkoholverbot, sowohl auf dem gesamten Klinikgelände als auch in den Gemeinschaftsräumen und den Patientenzimmern. Die Ärztinnen und Ärzte der Klinik sind Ihnen bei einer Raucher-Entwöhnung gerne behilflich. Was bedeutet »Entschlackung«?Wie kann das Heilfasten zu Entschlackung führen, wenn beim Menschen doch gar keine »Schlacke« wie bei einem Ofen anfällt? Der Begriff »Entschlackung« ist eine Metapher, die Dr. Otto Buchinger prägte. Sie entspricht einerseits dem subjektiven Gefühl des Wohlbefindens, der Leichtigkeit und der zunehmenden Klarheit, die Fastende erleben, andererseits objektiven Veränderungen: die Haut wird reiner, die Atmung freier, die Stimmungslage positiver und Beschwerden nehmen ab. Als »Schlacken« betrachtet man auch bestimmte Substanzen, die in zu hoher Menge im Blut vorkommen, z. B. Cholesterin und andere Blutfette, Glukose, oder auch zu stark angewachsene Fettdepots und Gefäßablagerungen. Schließlich sind auch krankmachende Eiweißablagerungen bekannt (AGEs – advanced glycation endproducts oder Immunkomplexe). Ein medizinisch betreutes Fasten normalisiert in den meisten Fällen die Blutwerte und reduziert die Fettdepots. Ebenso bilden sich unter extrem fettarmer Ernährung die für die Arteriosklerose typischen Gefäßablagerungen zurück. Gleiches ist beim Fasten zu vermuten. Die Tendenz zum Eiweißabbau im Fasten macht es auch plausibel, dass die genannten »Eiweißschlacken« mit abgebaut werden. Wie wirken sich die Flüssigkeits- und Mineralienverluste beim Fasten aus?Unphysiologische Mineralienverluste (Natrium und Kalium) werden beim Fasten durch körpereigene Sparmechanismen verhindert. Darüber hinaus führen die Fastenzusätze in Form von frischen Obst- und Gemüsesäften dem Körper Kalium und Mineralien zu. Dennoch können einige der folgenden Symptome gelegentlich auftreten: zu niedriger Blutdruck, Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit, trockene Haut und Schleimhäute, Mundgeruch und erhöhtes Kälteempfinden. Die genannten Symptome verschwinden aber meist spontan oder sind leicht durch naturheilkundliche Anwendungen zu beheben: Schwarztee, Honig, warme Anwendungen (Bäder, Wickel), Kneipp-Anwendungen, körperliche Aktivität und die Förderung der Ausscheidungsvorgänge über Darm (Einläufe), Nieren, Haut und Lungen. Viele Fastende sind völlig beschwerdefrei, und die meisten empfinden beim Fasten ein zunehmendes körperliches und geistiges Wohlbefinden. Kann es beim Fasten zu schmerzhaften Gichtanfällen kommen?Im medizinisch geleiteten Fasten sind Gichtanfälle sehr selten. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, die Beachtung der elementaren Fastenregeln sowie die Beobachtung der Laborwerte und – bei Bedarf – die Gabe eines Präparates bei Risikopersonen verhindern Gichtanfälle. Was ist mit dem Jo-Jo-Effekt? Hilft dagegen die Gabe von Proteingetränken?Nicht die Gabe von Proteingetränken ist maßgebend für die Erhaltung des reduzierten Gewichtes, sondern die Vorbereitung der Menschen während des Fastens auf eine gesündere Lebensführung. Im übrigen sind z.B. bei Königspinguinen, Zugvögeln und Tieren, die Winterschlaf halten, periodische Gewichtsab- und -zunahmen völlig physiologisch: Sie speichern in der nahrungsreichen Zeit Fett und leben in der nahrungsarmen Zeit von ihrem Speicherfett – sie werden aber im Laufe der Jahre nicht »fetter«. Nimmt man nach einem Fasten wieder zu?Menschen, die sich mit »junk food« (viel Fett, viel Zucker) ernähren, Alkohol trinken und sich wenig bewegen, nehmen im allgemeinen wieder zu – und zwar über das Ausgangsgewicht hinaus – unabhängig davon, ob die Gewichtsreduktion durch Fasten, Proteindiäten, FDH oder sonstige Methoden herbeigeführt wurde. Entscheidend für die Erhaltung des niedrigeren Gewichts ist die Änderung des Lebensstils in Bezug auf Ernährung und Bewegung und das Anstreben eines emotionalen Gleichgewichtes ohne Kompensation durch Nahrungsmittel oder Alkohol: Kunst, Kreativität, Natur, harmonische Beziehungen und Spiritualität werden von Buchinger für die »Diätetik der Seele« empfohlen. Aus der klinischen Statistik bei Buchinger am Bodensee wurden die Daten von Patienten und Patientinnen untersucht, die zehn-mal oder mehr gefastet haben. Dabei zeigte sich, dass der Jo-Jo-Effekt nicht eingetreten ist: Nach zehn-maligem Fasten – etwa einmal pro Jahr, wie die Traditionen es empfehlen – hatte ein Drittel der Probanden und Probandinnen weniger Gewicht als zu Beginn des ersten Fastens, bei einem Drittel lag das Gewicht ungefähr beim Ausgangsgewicht und bei einem weiteren Drittel konnte die Gewichtszunahme trotz des regelmäßigen Fastens nicht gestoppt werden – jedoch war die Gewichtszunahme absolut nicht erheblich. Verliert der Herzmuskel Eiweiß?Wie bereits erwähnt, ist der Verbrauch geringer Eiweißmengen beim Fasten keineswegs unphysiologisch. Bei methodisch richtigem Fasten nimmt die Leistungsfähigkeit der Muskulatur – auch der Herzmuskulatur – zu. Dies sogar noch mehr, wenn fastenbegleitend ein adäquates Bewegungsprogramm durchgeführt wird. Die Fastenden fühlen sich in der Regel zunehmend fitter, können sich leichter bewegen und steigen beispielsweise beim Wandern oder in der Gymnastik kontinuierlich in leistungsstärkere Gruppen auf. Aus dem Tierreich ist bekannt, dass Zugvögel, die z. B. über die Sahara fliegen, trotz extremer körperlicher Aktivität weder trinken noch fressen. Es wurde festgestellt, dass sie dabei nicht nur Muskeleiweiß aus den Flügeln, sondern auch aus dem Herzmuskel (bis zu 20%) ohne Schwächung der Leistungsfähigkeit abbauen. Wie ist das zu verstehen? Ganz einfach – der Vogel wird mit jedem Fastentag leichter und benötigt deshalb für die gleiche Leistungsfähigkeit weniger Muskelmasse. Ist Fasten zur Gewichtsreduktion geeignet?Männer zwischen 30 und 40 und Frauen nach der Menopause tendieren zur Gewichtszunahme – Fasten kann diese unterbrechen. Viele Menschen halten durch Fasten ihr Normalgewicht oder wirken einer Tendenz zum Übergewicht durch regelmäßiges, fachkundig geleitetes Heilfasten entgegen. Beim Fasten ist Fett der Hauptbrennstoff und nicht Eiweiß – und zwar von Anfang an. Es ist aber richtig, dass beim Fasten auch Eiweiß abgebaut wird, zum Teil aus den Muskelzellen. Allerdings sind die Muskelzellen in der Lage, Eiweiß abzugeben ohne dadurch zu Grunde zu gehen. Es handelt sich bei diesem Eiweißabbau um ein reversibles Phänomen, das bei einigen Krankheiten sogar eine therapeutische Wirkung haben kann. Eine anfängliche Wasserausscheidung kommt beim Fasten wie bei den meisten Diäten vor. Einerseits ist diese auf den Verlust des an Glykogen und Eiweiß gebundenen Wassers zurückzuführen, andererseits auf die spezifische entsalzende und entwässernde Wirkung des Fastens. Im Fall von Bluthochdruck und Ödemen wirkt sich das äußerst positiv aus. Kann es beim Fasten zur Gallensteinbildung oder einer Gallenkolik kommen?Bei rascher Gewichtsreduktion, z. B. nach Magenverkleinerung (gastric banding) oder Proteindiäten, wurde die Bildung von Gallensteinen beobachtet und zwar bis zu 8% nach 4 Wochen und zwischen 20 und 35% nach mehreren Monaten Gewichtsabnahme. Gallensteinbildung nach Heilfasten ist uns nicht bekannt – vielleicht liegt dies an der Tatsache, dass das Heilfasten selten länger als 3–4 Wochen durchgeführt wird und Zusätze nur in naturbelassener Form verabreicht werden. Ist Fasten gefährlich?Das Fasten ist nicht gefährlich, sondern stellt unter medizinischer Betreuung eine wirksame Therapie bei Stoffwechselerkrankungen und Risikofaktoren dar (z. B. Übergewicht, Bluthochdruck) und zeigt starke Wirkung bei Rheuma, Asthma, Allergien und Migräne, um nur einige Indikationen zu nennen. Außerdem bietet Fasten eine Selbsterfahrung in geistig-spiritueller Hinsicht. Lebensbedrohlich war in den 70er Jahren die sog. »liquid protein diet«, eine minderwertige Proteindiät, die ca. 60 Übergewichtige das Leben gekostet hat. Ohne ärztliche Betreuung nahmen sie wochen- bis monatelang ausschließlich dieses Getränk ein und starben an Herzstillstand. Kann ich während meines Aufenthaltes arbeiten?In unserer Geschichte gab es sowohl Fastende, die einen ganzen Roman oder ein Filmdrehbuch geschrieben haben als auch andere, die 20 kg Akten mitgebracht und unausgepackt wieder mitgenommen haben. Wenn Sie es sich leisten können, kommen Sie ohne Zwang zum Arbeiten! Gönnen Sie sich die Freiheit, das zu tun, wonach Ihnen gerade zumute ist. Was sollte ich für meinen Aufenthalt mitbringen?Einer der Genüsse des Fastens ist das Auskommen mit wenig – überfrachten Sie daher Ihren Koffer nicht zu sehr! An Folgendes sollten Sie denken:
Bademantel und Fön bekommen Sie von uns zur Verfügung gestellt Wie erfolgt die Planung der Therapien und Anwendungen?Die Planung Ihrer Termine für Therapien und Anwendungen ist zentralisiert. Schon vor Ihrer Anreise können Sie mit der Therapieplanung Kontakt aufnehmen und Ihre Wünsche anmelden Telefon +49 (0) 75 51-807-828. Wie sieht mein Anreisetag aus?Wenn Sie zum ersten Mal zu Buchinger am Bodensee kommen, empfehlen wir Ihnen, zwischen 14.00 Uhr und 17.00 Uhr anzureisen: Während dieser Zeit ist unser Empfangsteam komplett für Sie da. Teilen Sie uns mit, ob Sie ein Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin noch am Anreisetag wünschen, damit Ihr Programm sofort beginnen kann. Wie lange wird gefastet?Für eine profunde Erfahrung und einen nachhaltigen Erfolg des Buchinger-Heilfastens empfehlen wir einen Mindestaufenthalt von 10 Tagen, damit Stoffwechselumstellung, Ausscheidungsprozesse und die progressive Rückkehr zur Ernährung harmonisch verlaufen können. Vier komplette Aufbautage nach einem Fasten sind höchst empfehlenswert für die Konsolidierung des Therapieerfolgs und das Halten des reduzierten Gewichts. Das Optimum des therapeutischen Heilfastens (das sog. „Buchinger Classic“) liegt zwischen 2 und 4 Wochen stationär mit ärztlicher Betreuung. Allerdings ist immer die individuelle Ausgangslage und der Verlauf maßgebend für die Dauer des Fastens. Kürzere Fastenperioden können von Vorteil sein, besonders bei untergewichtigen Menschen. Zur Umstimmung kommen einzelne Fasten- oder Entlastungstage in Frage. Bei entsprechender Indikation sind auch längere Fastenzeiten (bis zu 6 Wochen) sinnvoll. |
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